Zahn
Implantats
Im zahnlosen Babymund sind die Voraussetzungen für kräftige,
regelmässige Zähne angelegt. Doch ein Leben ist
lang und bewegt. Kein Fall ist wie der andere. Deshalb hat
die Implantat-Technik für viele unterschiedliche Situationen
eine wirklich passende Lösung entwickelt: Für den jugendlichen,
ausgewachsenen Kiefer mit einzelnen Lücken bis hin zum zahnlosen
Mund mit Totalprothese im fortgeschrittenen Alter: Alle können
wieder gut lachen - weil Implantate in jedem Fall einen Gewinn an
Funktion, Ästhetik und Lebensqualität bringen.
Wird das Kindesalter noch von aufgeschlagenen Knien, frechen
Zahnlücken und den nagelneuen "Zweiten" bestimmt,
gelten im Jugendalter ganz andere ästhetische Regeln. Zähne
wie der Pop-Star aus dem Fernsehen sollen es schon sein. Doch aktiver
Freizeitsport oder ein Unfall können Lücken schlagen.
Die Implantologie hilft auch hier mit einem individuellen Angebot:
Einzelzahnersatz oder ästhetisches Ausfüllen grösserer
Zahnlücken geben ein strahlendes Lächeln zurück.
Gutes Aussehen gehört heute einfach zu unserer Arbeitswelt.
Aktiv im Mittelpunkt stehen, selbstsicher seinen Beitrag leisten
- geht das mit den "Dritten" zusammen?
Implantate sind eine sichere Alternative zum klassischen herausnehmbaren
Zahnersatz, der als störender Fremdkörper empfunden wird.
Prothesen mit Halteklammern als Ersatz für die verlorengegangenen
Zähne bringen häufig Schwierigkeiten, vor allem beim Essen
und Sprechen.
Die Implantatlösung dagegen wird festsitzend wie die eigenen
Zähne erlebt und gibt Freiheit beim Reden und Essen.
Auch im reifen Alter will man auf Lebensqualität nicht verzichten.
Wenn die Zeit viele oder sogar alle Zähne genommen hat, sind
Implantate die beste Lösung, um wieder mit fest verankerten
Zähnen am Leben teilzunehmen. Mit Genuss beim Essen, mit natürlichen
Gesichtsprofil und deutlicher Sprache.
Vor allem beim zahnlosen Kiefer bringen nur Implantate praktische
Vorteile. Denn auf diesen festsitzenden Verankerungen lässt
sich eine Prothese sicher fixieren. So kann man Lebensqualität
wiedergewinnen!
Ein Implantat ist ein kleiner "Pfeiler" aus körperverträglichem
Rein- Titan, das die Zahnwurzel ersetzt. Es wird schmerzfrei in
den Kiefer eingepflanzt und verwächst dort in kurzer Zeit mit
dem Kieferknochen. Auf dieser künstlichen Wurzel kann Ihre
Zahnärztin/Ihr Zahnarzt dann Kronen, Brücken oder Prothesen
befestigen. Die feste Verbindung hat in vielerlei Hinsicht Vorteile.
So vermitteln Zähne auf Implantaten ein natürliches Kaugefühl
wie eigene Zähne. Gesunde Zähne müssen nicht beschliffen
werden und als Anker für Zahnersatz dienen. Auch der leidige
Knochenschwund unter fehlenden Zähnen wird vermieden, da der
Knochen wie bei eigenen Zähnen funktionell belastet wird. Auch
bei der Seitenzahnlücke bleiben bei einer Implantatlösung
die Nachbarzähne erhalten. Die aufwendigen und oft ausladenden
Halterungen und Halteklammern von herkömmlichem Zahnersatz
gibt es bei Implantaten nicht. Jede herausnehmbare Prothese führt
durch die Überbelastung bzw. Fehlbelastung der eigenen Restzähne
zu weiteren Zahnverlust. Implantate verhindern dies, da sie die
natürliche Funktion eigener Zähne wieder herstellen. Also:
Keine Prothese!
Das Freiende: Am Ende der Zahnreihe fehlen ein oder mehrere Zähne.
Statt einer herausnehmbaren Teilprothese mit Haltebügeln wählt
Ihre Zahnärztin/Ihr Zahnarzt Einzelimplantate oder eine festsitzende
Brücke. Noch mehr Lebensqualität können Sie sich
mit Implantaten beim sogenannten Freiende sichern, wenn also die
hinteren Backenzähne fehlen. Implantate ersparen Ihnen, was
bei klassischem Zahnersatz unvermeidlich ist: Zahnbeschliff bzw.
Lockerung von Nachbarzähnen, Metallbügel im Gaumenbereich,
Beeinträchtigungen beim Essen und Sprechen.
Das Implantat als Ersatz für die natürliche Zahnwurzel
- eine Behandlung, die seit Jahrzehnten welteit erfolgreich angewendet
wird: Jeder Kiefer ist anders - Ihre Zahnärztin/Ihr Zahnarzt
wählt nach einer gründlichen Untersuchung den richtigen
Implantat-Typ aus und bringt ihn in einer kurzen Operation unter
örtlicher Betäubung in den Kiefer ein. Im allgemeinen
heilen die Implantate in drei Monaten ein. Diese Zeit wird bis zur
endgültigen prothetischen Versorgung mit einem Provisorium
überbrückt.
Die Beratung
Die Behandlung wird für jeden Patienten individuell
geplant. Anhand von angefertigten Röntgenübersichtsaufnahmen,
Modellen etc. wird abgeklärt, ob ausreichend Knochensubstanz
vorhanden ist.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch besprechen
wir mit Ihnen Behandlungsalternativen, das heisst, wir diskutieren
über alle denkbaren Therapien, die heute weltweit anerkannt
sind, ebenso informieren wir Sie über Forschung und Entwicklung
in der Zahnmedizin. Hierfür nehmen wir uns genügend Zeit.
Für Ihre Entscheidung fertigen wir für Sie einen genauen
Heil- und Kostenplan an. Schliesslich ist noch der organisatorische
Ablauf zu besprechen. Wir richten uns hier weitestgehend nach Ihren
Wünschen. Prinzipiell versuchen wir aber bei Implantationen
mit vier Terminen einschliesslich aller Kronen und Brücken
auszukommen.
Die Implantation
Unter örtlicher Betäubung (bei Indikation auch unter
Vollnarkose) wird die Implantatstelle freigelegt und mit speziellen
Bohrern wird der Knochen für die Implantatgrösse aufbereitet.
Dieser Eingriff ist völlig schmerzfrei. Anschliessend wird
die Operationsstelle dicht vernäht.
Sie haben die Möglichkeit, während der Behandlung einen
Videofilm Ihrer Wahl anzuschauen.
Danach beginnt die Einheilzeit von 2 Monaten. Während
dieser Zeit sind Sie natürlich nicht zahnlos! Sie bekommen
ein individuell angefertigtes Langzeitprovisorium von uns, möglichst
festsitzend.
Der Zahnimplatates ist Swiss implants ITI und Swedish implants
Cresco.
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